Schlagwort: Bundeswehr

Ausmusterung kann sooooo einfach sein….

16. November 2008

Im Laufe meiner 19-jährigen Tätigkeit als Ausmusterungsberater habe ich schon viele lustige Dinge erlebt, aber diese Tage gab es wieder mal ein echtes Highlight. Vor einigen Wochen klingelte es an meiner Tür und ein Mann, den ich von sehr viel früher aus dem Kollegenkreis kannte, stand vor mir. In perfektem badischen Dialekt fragte er mich: “Hallo Peter, kennsch mi no?” Ich antwortete genau so badisch: “jo, i kenn di no” usw.

Nach ein wenig Smalltalk erzählte er mir, dass sein Sohn die Einladung zur Musterung erhalten hat und ich doch da “helfen könne”. Natürlich konnte ich helfen und empfahl ihm, sein Sohn solle Kunde bei mir werden. Dies geschah dann auch, und ich bereitete den Sohn auf die Musterung vor…

Vor ein paar Tagen, als ich mal keine Zeit zum richtigen Mittagessen hatte und im “amerikanischen Spezialitätenrestaurant” (das mit den goldenen Bögen) vorbeischaute, traf ich die beiden zufällig. Ich fragte den Sohn, wie denn die Musterung verlaufen sei? Darauf sagte dieser: “Bin ausgemustert worden”. Ich fragte, ob alles so gelaufen sei, wie wir es besprochen hatten? Darauf er: “Nein, ganz anders!” Ich: “ja wie denn?” Er: “Der Musterungsarzt begrüßte mich den Worten, sie kommen aus Waldshut, wurden sie auf eine Ausmusterung vorbereitet? Darauf sagte ich ganz einfach ja. Der Musterungsarzt sagte dann okay, dann brechen wir hier die Sache ab und ersparen uns den Rest, sie sind ausgemustert. Warten sie da vorne, dort bekommen sie es schriftlich, was dann auch geschah….”

Es freut mich natürlich sehr, dass ich nicht nur bei meinen Kunden, sondern auch bei der Bundeswehr so einen guten Ruf habe. Wenn man dieses System nun auch offiziell einführen könnte… Der Kunde zeigt seinen Anti-Wehrdienst-Report bei der Musterung oder Nachmusterung vor und bekommt seinen ersehnten T5…. Vielleicht denkt bei der Bundeswehr ja mal jemand über diesen Vorschlag nach….

Freundliche Grüße aus dem Schwarzwald

Peter Zickenrott 

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Fernsehbeitrag Ausmusterung am Donnerstag 13.9. ARD 23:30 in der Sendung Polylux

12. September 2007

Derzeit herrscht wieder reges Interesse der Medien an meiner Arbeit. So war ich als “Master of Ausmusterung” (war nicht meine Wortschöpfung) gestern (Mi. 11.9.07) für ein Fernsehinterview und einen Beitrag zum Thema Wehrgerechtigkeit in Berlin, einige Tage zuvor hatte ich ein längeres Radiointerview mit dem Jugendradio des Saarländischen Rundfunks und ein paar Zeitungsartikel zum Thema gab es in letzter Zeit auch. Wer mich also mal live rumstottern sehen möchte, kann ja am Donnerstag Abend die Glotze anwerfen. Die Sendung Polylux ist ja ein etwas satirisch angehauchtes Magazin, ich weiß demnach nicht, ob ich oder die Bundeswehr in die Pfanne gehauen werden. Mir hat man versprochen die Bundeswehr “auf den Arm zu nehmen” , denen möglicherweise, mich lächerlich zu machen… Na ja, hoffen wir mal das Beste.

Freundliche Grüße aus dem Schwarzwald

Peter Zickenrott

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Verschärfung der Musterungsrichtlinien

9. Mai 2007

Steht uns eine Verschärfung der Musterungsrichtlinien bevor?

Meine Kritiker werden mir wieder vorwerfen, ich schüre Angst und Panik, damit mehr Menschen mein Buch kaufen, doch es gibt tatsächlich ein paar Hinweise, die eine Verschärfung der Musterungsrichtlinien erwarten lassen. Bereits Ende letzten Jahres stolperte ich über eine Meldung, dass die Bundeswehr Aufträge an die Rüstungsindustrie vergeben hat, Waffen für “weniger qualifiziertes Personal” zu entwickeln. Nur, was soll man sich unter “weniger qualifiziertem Personal” vorstellen? Nach ein wenig Recherche fand ich entsprechende Hinweise. So sollen zum Beispiel Gewehre entwickelt werden, mit denen auch Menschen, die nicht so gut sehen, problemlos in der Lage sind, andere Menschen totzuschießen. Dies ist besonders unter dem Aspekt interessant, dass man nach den derzeitigen Bedingungen sogar noch tauglich ist, wenn die Sehkraft auf dem besseren Auge noch 40% beträgt. Also wie blind darf man zukünftig sein, um noch Wehrdienst leisten zu müssen? Weiterhin sollen Waffen entwickelt werden, deren Bedienkonzepte noch einfacher, also Idiotensicher sind. Dass man zum Bund muss, wenn man dämlich ist, ist ja eigentlich nichts Neues, ich hielt dies bislang sogar für eine Grundvoraussetzung, aber blind und dämlich? Naja, schauen wir mal, was die Zukunft bringt. 2008 dürfte sich noch nicht viel ändern, da stimmt die Statistik für die Bundeswehr noch, aber ab 2009 geht es mit den verfügbaren Männern rapide bergab. Während 2008 noch zirka 500.000 Männer das 18. Lebensjahr vollenden, sind es 2009 nur noch 454.000, 2010 437.000, 2011 428.000, 2012 412.000 und 2013 nur noch 406.000, also insgesamt ein Rückgang um 18,8%.

Dieser Umstand in Verbindung mit den eingangs beschriebenen Aufträgen an die Rüstungsindustrie sprechen für mich eine klare Sprache. Ich bin mal gespannt, wie sich das in der Praxis auswirkt.

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Tornados nach Afghanistan… eigentlich nur konsequent…

8. Februar 2007

Mit dem Terror ist das so eine Sache… er will bei uns einfach nicht so recht in Gang kommen. Dabei brauchen wir ihn doch so dringend. Nein, nicht wir, aber solche Leute wie Schäuble, Beckstein, oder früher Schily und Kanther. Wenn man den Orwellschen Totalüberwachungsstaat realisieren will, braucht man in erster Linie eines, nämlich Feinde.

Die sind uns dank Zusammenbruch des Ostblocks in letzter Zeit aber abhanden gekommen.


Nur wenn die Mehrheit vor echten oder imaginären Feinden zittert, ist sie bereit, sich den „starken Männern“ die vorgeben, uns vor der „drohenden Gefahr“ zu beschützen, auszuliefern. Nur wer Angst hat, verzichtet auf Freiheit und Bürgerrechte, lässt sich auf seine Konten gucken, sich überall von Kameras filmen, ist mit der Vorratsdatenspeicherung einverstanden und lässt sich – wenn es so weitergeht – in Kürze eine Chip implantieren. Schließlich haben wir ja alle nichts zu verbergen…


Aber was hat das mit Tornados zu tun? Wie eingangs schon erwähnt, will das bei uns mit dem Terrorismus nicht funktionieren. Es passieren einfach keine Anschläge. Und dabei tun die Amis doch wirklich alles, um den Hass der islamischen Welt auf den Westen zu verstärken. Nur bei Deutschland funktionierte das bislang noch nicht so gut, wir haben uns unter Schröder nicht weit genug in das schmutzige Spiel der Herren Bush, Cheney Rumsfeld usw. mit hineinziehen lassen. Doch Frau Merkel wird es schon richten. Natürlich beteiligen sich die anständigen Deutschen nicht an Kampfeinsätzen. Sie machen nur „Aufklärungsarbeit“… ach wie friedlich das klingt. Dabei werden es unsere Piloten sein, die per Wärmebildkamera die Menschengruppen lokalisieren werden, in welche die Amerikaner dann ihre LGB´s (laserguided bombs) reinwerfen werden.


Spätestens dann dürfen wir hoffen, bei den Anschlägen endlich nicht mehr so vernachlässigt zu werden. Denn würde das passieren, dann würden uns zuletzt die Neocons in den USA bei der Entdemokratisierung und Versklavung des Volkes noch gänzlich abhängen. Aber darüber brauch man sich ja auch nicht zu wundern, denn schließlich haben wir es - siehe oben - nicht so leicht mit dem selbstgemachten Terrorismus. Dies hat zwei Gründe:


1. Die Deutschen sind zu pedantisch. Alles wird bürokratisch erfasst, aufgeschrieben, verwaltet usw.. Dies hätte zur Folge, dass es sich bei uns nicht so einfach vertuschen ließe, wenn der Geheimdienst z.B. das Frankfurter Bankenviertel a la 9.11. in die Luft sprengen würde um nachher die bösen Islamisten dafür verantwortlich zu machen.


Dies hatte schon 1978 beim sogenannten Celler Loch nicht funktioniert. Damals hatten der Verfassungsschutz als planendes und die Antiterroreinheit (wie witzig) GSG9 als ausführendes Organ (unter Zuhilfenahme zweier Strohmänner, welche selbst V-Männer des Verfassungsschutzes später als Täter präsentiert werden sollten ) einen Terroranschlag auf die Justizvollzugsanstalt Celle durchgeführt um ihn der RAF in die Schuhe zu schieben. Dummerweise ist´s halt aufgeflogen und ein Innenminister musste zurücktreten.


2. Die Deutschen sind (noch) nicht blöd genug. Den Amis kann man da schon mehr „verkaufen“. Wenn meine Informationen stimmen, sollen dort anscheinend immer noch mehr als die Hälfte, wenn nicht sogar zwei Drittel der Bevölkerung an die offizielle Version der „Anschläge“ vom 9.11.2001 glauben.. Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber noch glaube ich, die Deutschen würden sich nicht mit so hanebüchenen Erklärungen abspeisen lassen. Die ganzen Ungereimtheiten betreffend der Anschläge setze ich einfach mal als bekannt voraus; würde auch ein wenig den Rahmen sprengen, diese hier aufzuzählen. 

Auch wenn ich bekanntermaßen kein Freund der deutschen Politik bin, so traue ich unseren Politikern so viel Skrupellosigkeit auch gar nicht zu. Daher müssen wir uns noch mit der herbeigeredeten Terrorgefahr begnügen. Aber das macht ja auch nichts, so lange es so schön funktioniert, sich die Leute fürchten und dadurch bereit sind, noch mehr Freiheiten aufzugeben… Und dafür das es mit der Totalen Kontrolle bald noch schneller vorangeht, werden die Tornados schon sorgen. Selbst wenn sie nur als Begründung für Anschläge herhalten müssen. Denn wenn die Islamisten trotz Tornados halt nicht wollen, machen wir´s wie die Amis halt selber.

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